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Volksphone

Das Apple iPhone 3GS ist einechtes Volksphone und kann deutlich mehr als seine Vorgänger. Die einzige absolut unveränderte Gemeinsamkeit ist das gleich gebliebene Design, was aber nicht weiter tragisch ist.
Dafür punktet das 3GS bei seinen Nutzern mit superschnellem Internet, besserer Akkuleistung, einer qualitativ hochwertigeren Kamera und vielen weiteren bemerkenswerten Extras. Es überzeugt nachweislich mit vielen neuen inneren Werten.
Dementsprechend stark und schnell wächst nun auch die Fan-Gemeinde der neuen Volksphone-Generation an und hat nach Insiderangaben bereits die vier Millionen-Schallmauer durchbrochen.
Deshalb bedankt sich das iPhone 3GS bei seinen treuen, meist jungen Fans oder Business-Usern mit echtem Handy-Tuning vom Feinsten – das heißt: Mehr optimierte Performance durch einen verbesserten 3D-Grafikprozessor, mehr Leistung und Ausdauer des Akkus, Extrem-High-Speed, hoher Speicherumfang bis 32 MB und viele weitere umfangreiche Funktionen.
Die verwendeten Programme arbeiten nahtlos zusammen und laufen sowohl mit dem PC als auch dem Mac Apple synchron.

Zwar ist das Volksphone von Apple noch keine wirkliche „Revolution“ und wohl auch nicht das Maß aller Dinge, doch schon sein Arbeitstempo ist recht beeindruckend. Nach dem Einschalten startet es bereits nach 20 Sekunden, es ist damit nachweislich 9 Sekunden schneller als sein Vorgänger. Auch die gesamte Arbeitsweise ist sehr zügig, Programme und Fotosammlungen können blitzschnell geöffnet werden und auch die Kamera ist schneller startbereit.
Auch der Internetzugang ist flotter als so mancher DSL-Anschluss und macht viele Surfer damit mehr als glücklich. Google- und Yahoo-Suchfunktionen sind bereits integriert. Man kann mit dem Volksphone sogar mehrere Sachen gleichzeitig machen, zum Beispiel telefonieren und Fotos versenden oder im Web surfen – einfach genial!
Doch trotz aller Schnelligkeit gibt auch das neue Apple Volksphone keine Flash-Filme wieder. Dies ist aber auch bei anderen Telefonen wie dem HTC-Touch Magic der Fall.

Allerdings gibt es bei aller Freude wohl auch einen kleinen bis mittleren Wermutstropfen, denn mehr Speed hat natürlich auch seinen besonderen Preis – keine Frage.
T-Mobile bietet das 3GS vorerst nur mit einem Zweijahresvertrag an. Dabei liegen die monatlich anfallenden Kosten je nach Freiminuten und Internetpaket etwa zwischen 25 und 120 Euro. Auch die zusätzlichen Gesprächsgebühren sind mit 29 Cent pro Minute ziemlich teuer. Dafür bekommt man das Volksphone direkt mit dem Vertrag für einen kleinen Betrag fast geschenk.

Ein weiteres verbessertes Highlight des Volksphones ist seine Drei-Megapixel-Kamera – der Vorgänger konnte hier nur mit zwei Megapixeln aufwarten. Das garantiert natürlich für detailreichere Fotos, trotzdem ist die Kamera noch nicht wirklich das „Non plus Ultra“ und wird immer noch von der Fotoqualität des Nokia N96 übertroffen.
Allerdings bietet das Volksphone erstmals einen Autofokus. Dabei lässt sich auf dem Bildschirm per Fingerdruck festlegen, welcher Bildteil scharf abgebildet werden soll.
Natürlich kann man mit diesem technischen Wunderwerk auch Videos aufzeichnen – 30 Bilder pro Sekunde in einer recht passablen Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten – ruckelfrei. Anschließend hat man dann die Möglichkeit, die aufgenommenen Filme per UMTS oder WLAN ins Internet zu stellen oder auch als Mail zu versenden.

Wer viel im Internet surft, Mails verschickt, Fotos macht oder sogar telefoniert braucht natürlich auch entsprechende viel Energie. Hier hält das neue Volksphone was es verspricht. Etwa 340 Stunden hält der Akku durch, beinahe 60 Stunden länger als sein Vorgänger.

Wer sich auf fremdem, unbekanntem Terrain bewegt hat nach einen weiteren Vorteil, er kann den magnetischen Kompass des 3GS als Orientierungshilfe nutzen und sich gewissermaßen den Weg zeigen lassen. Damit dieser einwandfrei arbeitet, muss das iPhone allerdings absolut waagerecht gehalten werden – aber das ist ja wohl bei jedem Kompass so.
Man kann das Volksphone auch Sprachsteuern indem man Namen und Telefonnummern diktiert oder die Musikwiedergabe per Sprachbefehl ansagt. Allerdings kann man den Rekorder nicht zum Mitschneiden von Telefongesprächen oder zum Aufzeichnen von Klingeltönen nutzen.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass das Apple iPhone 3GS neben seinen zahlreichen Funktionen auch noch viele weitere, Softwarebedingte Neuerungen vorzuweisen hat. So verfügt das Volksphone beispielweise auch über die sehr praktische MMS-Funktion, es besitzt nicht nur eine große sondern auch intelligente Schreibtastatur im Querformat – was besonders eifrige SMS-Schreiber freuen wird – und eine Diktierfunktion. Während des Schreibens analysiert die Tastatur, was geschrieben wird, macht Vorschläge, korrigiert und fügt Satzzeichen ein. Sie „merkt“ sich sogar häufig geschriebene Worte. Für all dies sorgt übrigens die geniale Volksphone Software.