Heute starte ich eine neue Artikelserie. Eine Serie, die sich mit Geld beschäftigt. Ich komme aus mehreren Erwägungen dazu. Zum einen habe ich in letzter Zeit selbst viel darüber gelesen. Zum anderen schreibe ich ausgesprochen gerne über die Monetarisierung von Webangeboten. Das hat mehrere Gründe. Es handelt sich dabei um eine Thematik, die nahezu jeden Website-Betreiber interessieren dürfte. Darüber hinaus finde ich mich verstärkt in Welt wieder in der das Thema Geld als nahezu unanständig betrachtet wird. Allein das ist schon ein Grund darüber zu schreiben.Ich habe es auch schon häufiger getan. Und zwar
Ich nenne meine Serie Kostolany und das Web. Die Wahl des Titels ist nicht zufällig, denn eines der Bücher zum Thema Geld, die ich kürzlich las war Andé Kostolany´s – „Die Kunst über Geld nachzudenken“. Das Buch wird seinem Titel nicht gerecht, vermittelt allerdings einen Einblick in die Welt eines Börsenspekulanten der, wie ich finde, einige interessante Ansichten zu dieser Thematik hat.
Diese Serie wird so schnell nicht enden, denn es gibt eine Menge über das Thema Geld zu schreiben. Dies gilt natürlich auch mit Fokus auf das Internet. Ich werde dabei erfolgreiche und weniger erfolgreiche Modelle beleuchten und auf einige wirtschaftliche Grundlagen eingehen, sofern sich das nicht vermeiden lässt. Darüber hinaus zeige ich auf, wie man ein Webprojekt strategisch plant und Geld mit Dingen verdient die angeblich nicht oder nur schwer monetarisierbar sind (z.B. Blogs). Ich werde auf viele Basics der Monetarisierung von Websites eingehen. Das reicht vom Einsatz der richtigen Software bis hin zur Usability und verfügbaren Zahlungssystemen für bestimmte Geschäftmodelle. Insbesondere im Bereich der Zahlungssysteme gibt es derzeit ein paar spannende Entwicklungen, die offenbar am Mainstream vorbeilaufen. Hierzu später mehr. Ich werde Bücher besprechen und über Leidenschaft schreiben (meiner Meinung nach einer der wesentlichen Faktoren für Erfolg). Gelegentlich wird es vermutlich dazu kommen, dass nicht auf den ersten Blick ersichtlich wird, warum ich auf bestimmte Theorien eingehe. Ich werde von schwarzen Schwänen, investment Punks, Spekulation, Netzwerktheorie, dem Long Tail, Macchiavelli, Sartre, den Dönermann um die Ecke und andere offline Geschäftsmodellen schreiben. Hin und wieder werde ich bereits bestehende Artikel überarbeiten. Denn Wissen ist keine statische Resource. Möglicherweise ist ein Blog kein in vollem Umfang geeignetes Medium dafür. Doch was ist schon ein geeignetes Medium für die Wissenvermittlung? Ein Lexikon? Ein Wiki? Eine herkömmliche Internetseite (was auch immer das sein soll)?
Im wesentlichen werde ich aber immer wieder auf ein Thema zu sprechen kommen. Es ist so offensichtlich, dass es niemand zur Kenntnis zu nehmen scheint: Wer offenen Auges durch die Welt geht, wird an jeder Ecke Verbesserungspotential erkennen. Das ist etwas, dass mir besonders wichtig ist. Denn all das was jemand für verbersserungswürdig hält, offenbart letztlich ein Geschäftsmodell. Gelegentlich sind diese verblüffend einfach zu erschließen. Manchmal sind es nur kleine Veränderungen die dazu führen, dass Dinge die vorher nicht funktionierten plötzlich unglaublich erfolgreich werden. In der Regel sind es Kleinigkeiten, die Marktführer verschwinden und neue Monopole auferstehen lassen.
Ich bin gespannt darauf wie gut diese Serie ankommt. Anregungen und Kritik sind natürlich jederzeit willkommen. Sonntag geht es erstmal mit Video zum Sonntag weiter und dann folgt der erste Richtige Teil von „Kostolany und das Web“.
Freue mich auf diese Reihe und hoffe, viel Wissenswertes zum Thema zu erfahren.
[...] es bald wieder “Weiter mit Kostolany und das Web”. Für alle die es verpasst haben: Teil 1 und Teil 2. Ach übrigens: Wer mal einen Engpass beim Bloggen hat, darf sich gern bei mir melden. [...]
Klingt nicht schlecht, werde ich mir mal genauer ansehen das Ganze. Hast jetzt einen Feedleser mehr, auch wenn ich sagen muss, dass man schon ein wenig suchen muss, um den Button zu finden.