Wolkenbruch im Cloud-Computing-Land

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Wolkenbruch im Cloud-Computing-Land

Während ich mich gerne für das Cloud-Computing ausspreche und dabei die viel zu hohen Preise kritisiere, haben einige meine Gesprächspartner immer gesagt: “Cloud? Never! Ich speichere doch keine sensiblen Informationen auf den Servern anderer, bei denen ich nichtmal weiß inwiefern sie auf die Daten zugreifen können und ob diese überhaupt gesichert werden.”

Liebe Kritiker: Ihr hattet recht. Die Cloud ist nicht sicher. Jedenfalls nicht bei der Microsoft Tochter Danger.com. Dort hat man vor einer Datacenter-Migration offenbar vergessen die Daten zu sichern und hundertausende von Kontakten, Kalendereinträgen und Fotos von Nutzern des in den USA beliebten Sidekick Handy´s gelöscht. Der Vorzug des Mobiltelefons sollte es sein, seine Daten besonders komfortabel durch die gegend synchronisieren zu können, weil diese in der Cloud lägen.

Jetzt sind die Daten weg und T-Mobile entschuldigt sich gleich für Microsoft mit. Interessant daran scheint mir, dass die Wiederherstellungswahrscheinlichkeit als äußerst gering eingeschätzt wird. Für mich bedeutet das, dass man offenbar nicht nur das Backup vor der Migration, sondern überhaupt jedwedes Backup vergessen hat.

Kinder sichert Eure Daten. Und macht das zu Hause nicht nach.

Man darf wohl gespannt sein, wer jetzt von den technikfreudigen Nutzern verklagt wird. In den USA hat man ja bekanntermaßen spaß an soetwas.

Diskussion

Ein Kommentar zu “Wolkenbruch im Cloud-Computing-Land”

  1. [...] den Umgang mit sensiblen Daten auf fremden Servern wird im buildblog geschrieben. Dabei handelt es sich um einen weiteren nicht zu unterschätzenden Aspekt bei der [...]

    Posted by Wolken und die Zukunft des elearning - Human Resource-Blog | März 8, 2010, 17:34

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