Pd-Admin ist ein mitlerweile recht hübsches Tool zur Verwaltung von Webservern. Insbesondere für kleinere Hoster durchaus eine Alternative zum recht schwergewichtigen Confixx oder anderen. Da ich schon ein paar Jahre Erfahrung als PD-Admin User gesammelt habe, war es nun an der Zeit es mal selbst zu installieren.
Meine Voraussetzungen: Eine mit Vm-Ware erstellte Virtuelle Maschine (40GB Festplatte, 1GB Ram, Debian 5 für AMD64Bit Systeme, 2.6er Kernel).
Wie sich recht schnell herausstellte liegt die Crux im 64Bit. Offenbar hatte man keinen passenden Compiler zur Hand, so dass das ganze Unterfangen sich anfänglich etwas schwierig gestaltet. Man braucht aber nur ein paar passende Libraries. Diese sind, sofern noch nicht vorhanden wie folgt nachzuinstallieren:
apt-get install psmisc
apt-get install ia32-libs
pat-get install patch gcc make
Zur Erklärung: psmisc enthält einige Sinnvolle Kommondozeilentools. Darunter ist auch der für den Betrieb von PD-Admin erforderliche killall-Befehl.
ia32-libs enthält jede Menge 32Bit-Compiler und Interpretergedöhns für die Scripte von PD-Admin. Ist im Allgemeinen sehr sinnvoll, wenn man irgendwas mit 32Bit am Hut hat.
patch, gcc und make sind die üblichen Kompilertools. Die sollten ohnehin auf jede Maschine, weil man sonst selten bis nie etwas ans laufen bekommt, dass man selbst kompilieren muss.
Anschließend kann man PD-Admin mit der üblichen Installationsroutine wunderbar installieren.
Eigentlich kannst du immer gleich das paket “build-essential” installieren, da sind dann alle benötigten Compilersachen dabei. Aber wozu brauchst du die ia32-libs?! Brauch PD-Admin das wirklich ?! #fail BTW.: ispconfig is eine kostenfreie Alternative dazu.