de.buildblog.reflect – Geekshow

Allgemeines

de.buildblog.reflect – Geekshow

Eigentlich kennt man mich als jemanden, der gern Essays schreibt. Das war schon in der Schule so als man mir meinen Assay-Stil vorwarf, der laut ansicht der Lehrer wohl nicht so ganz in die Klausuren gehörte.

Vor einiger Zeit habe ich hier die Serie de.buildblog.reflect gestartet, die sich mit allgemeiner Softwareentwicklung befasst hat bzw. befassen sollte.  Ich denke es ist mal wieder an der Zeit sich humorvoll ein paar Themen anzunähern. Der nachfolgende Beitrag macht mich zwar nicht wirklich Glücklich, aber lest einfach selbst.

“I love my geek” 

Kennt jemand die T-Shirts auf denen steht: “I love my geek“? Ich mag diese Shirts. Denn sie demonstrieren auf amüsante Weise, dass ein Geek oder jemand der sich mit Computertechnik oder Technik im Allgmeinen befasst nicht zwangsläufig ein gesallschaftsunfähiges verpickeltes Monster sein muss. Ganz im Gegenteil. Seit dem der Computer mit dem aufkommen des Internets an gesellschaftlicher Akzeptanz gewonnen, hat tummel sich im Bereich der Informatik durchaus normale bis sehenswerte Menschen. Aber was ist schon normal? Die implizierte Frage lautet eigentlich: Worin unterscheided sich der Computerfreak, wie man ihn sich vorstellt von einem anderen Menschen? Oder von der anderen Seite betrachtet: Was muss ich als Mensch für gesellschaftliche Akzeptanz tun?

Dr. Strangelove und die kommunizierenden Röhren

Das Klischee: Ein Computerfreak kommuniziert nicht. Er meidet gesellschaftliche Ereignisse, isst den ganzen Pizza und tippert auf seiner Tastatur herum. Er kleidet sich nicht gerade Gesellschaftstauglich und ist auch sonst nicht sonderlich stilsicher. Wahrscheinlich baut er heimlich Bomben um sich an all jenen zu rechen, die ihn früher oder heute aufgrund seiner scheuen Art oder sonstiger gesellschaftlicher Defizite gemobbt haben.

Das meiste davon ist Unfug. Insbesondere die mangelnde Kommunikationsfähigeit. Denn jemand der den ganzen Tag vor dem Computer sitzt tut meistens genau das: Kommunizieren. Ich kommuniziere sehr viel. Ebenso wie viele Tausend anderer Menschen, die den ganzen Tag vor dem Rechner sitzen.

Die meisten meiner fast täglichen Kontakte habe ich nie im Leben gesehen. Höchsten auf einem Foto. Ich bin durchaus dazu in der Lage mich auszudrücken und das obwohl ich weder Abitur noch eine abgeschlossene Berufsausbildung besitze.

Ein Geek schreibt unmengen von Mails und tritt über Foren, Blogs, Mails und Jabber mit anderen in Kontakt. ICQ und MSN sind zu kommerziell oder unsicher und Skype ist zu persönlich. Das ist vielleicht der wahre Teil an der Geschichte: die Art der Kommunikation ist für viele schwer vorstellbar.

Das Meiden gesellschaftlicher Ereignisse hat einen einfachen Grund. Man kann sein Leben wunderbar online organisieren. Es ist schlicht unkomfortabel auf die Straße zu gehen. Wobei das auch eher vom Menschenschlag abhängt. Ich präferiere da eher ein Straßencafé. Menschen können durchaus inspirierend sein. Übrigens ist es keines Wegs so, dass Computerfreaks keine Freundin haben. Siehe oben. Und nein, diese riecht, falls vorhanden, nicht unbedingt nach Patchouli. Spaßbremsen können natürlich auch behaupten das Shirt sei eher was für Mütter.

Na gut, die Überschriften sind ganz gut und der Text eher Mittel. Versprochen: Ich wende mich demächst eher wieder den Fachbeiträgen. Aktuell in der Pipeline: Namendienste, Verzeichnisdienste und JNDI.

Diskussion

Keine Kommentare zu “de.buildblog.reflect – Geekshow”

Post a comment