Content und Selbstmarketing – Geld verdienen mit der digitalen Identität

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Content und Selbstmarketing – Geld verdienen mit der digitalen Identität

Content und Selbstmarketing – Geld verdienen mit der digitalen Identität

Ja, ja. Kaum habe ich diesen Artikel begonnen, kommt mir Martin Weigert von Netzwertig.com zuvor und schreibt selbst einen Artikel mit sehr ähnlicher Thematik. Glücklicherweise liegt mein Fokus etwas mehr auf Monetarisierung und Reputation. Das wird meiner Ansicht nach von Martin etwas vernachlässigt, auch wenn sein Beitrag absolut lesenwert ist.

Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden. Dies ist keine Einleitung nach dem Motto: “Wie werde ich reich, indem ich von fremden Blogs abschreibe”. Genau darum geht es nicht. Selbstmarketing und eine Monetarisierung der, vielleicht mit viel Arbeit, entstehenden Marke ist ein extrem aufwändiges Unterfangen. Vor allem lohnt es nicht für jeden. Wir brauchen schließlich auch etwas vermarktungswürdiges. Allein an den Punkt zu kommen “etwas zu sagen zu haben” ist ein langer Weg. Glücklicherweise wandeln aber viele Menschen Tag für Tag auf diesem Pfad. Die meisten von Ihnen sind Freelancer oder Menschen denen man nachsagen würde, dass sie alternative Lebenswege beschreiten. Wieso alternativ? Vereinfacht ausgedrückt: Es gibt ein leben jenseits der Festanstellung.  Menschen für die sich die Selbstvermarktung im digitalen Sinne lohnt sind jene, die sich ohnehin in der Digitalen Welt bewegen und darüber hinaus besonders engagiert sind. Ich streite nicht ab, es es auch für Menschen sinnvoll ist, die eigentlich weniger technikaffin sind, für diese wird es allerdings etwas schwieriger, bzw. teurer.

In jedem Fall interessant ist das Thema Selbstvermarktung für Menschen die dem eben erwähnten alternativen Weg folgen, wie auch immer dieser aussehen mag. Es gibt da ein paar konkrete Fälle: Keine Abgeschlossene Berufsausbildung, kein Abitur, kein Studium, etc. All das sind klassische Methoden sich zu profilieren. Aber ich streite einfach mal ab, dass das ein für jeden gangbarer Weg ist. Ebenso streite ich ab, dass aus jemandem der kein Abi hat nichts wird. Aber insbesondere für diese Leute ist es extrem wichtig ein gutes Netzwerk zu haben und eventuell vorhandene Fachkenntnisse “hintenrum” zu demonstrieren.

Engagement

Einer der wichtigsten Punkte überhaupt. Engagement, Einsatz, Leidenschaft oder noch anders ausgedrückt: Passion. Wie man erfolgreich wird hat Richard St. John bereits im folgenden Video dargelegt:

Der erste und mit Abstand als am wichtigsten betonte Punkt ist Leidenschaft. Dies gilt auch für das Thema Selbstvermarktung. Wer nicht dazu in der Lage ist Leidenschaft für irgendetwas zu entwickeln wird es letzlich auch nicht schaffen, sich einen besonderen Ruf in irgendwas zu erarbeiten. Insofern muss ich Martin wiedersprechen. Ein Katzenblog kann im Rahmen einer bestimmten Zielgruppe druchaus das richtige Medium sein. Netzwertig oder Buildblog richten sich ja auch an eine, zwar etwas gestreutere, aber dennoch sehr klar zu bennende Zielgruppe: Abfällig gesagt: Webfuzzies. Leute die sich mit dem beschäftigen, wovon Ihre Eltern ihnen abgeraten haben (in meinem Leben gab es allenernstes Phasen in denen ich nur eine bestimmte Zeit pro Tag vor dem Computer verbringen durfte). Es steht außer Frage, dass man immer mit seinen Fähigkeiten Geld verdienen kann. Und es klappt in jedem Falle besser, wenn man das, was man tut, mit Leidenschaft tut.

Die Investition ins “Ich” – Was ist zu tun?

Blogging

Es ist zwar extrem schwer mit einem Blog Geld zu verdienen, aber es ist nicht unmöglich, zumal dies auch Indirekt laufen kann. Zu Reputationszwecken und zur Auftragsakquiese ist ein Blog allerdings extrem Sinnvoll, wie mir kürzlich auch Andreas Dittes bestätigte.

Insbesondere dann, wenn es darum geht Fachwissen zu demonstrieren ist ein Blog ein sehr guter Weg. Denn Blogs werden gelesen, vor allem dann, wenn sie Fachwissen enthalten, dass andere suchen. Ein guter Blog macht auch als Referenz in einer Bewerbung etwas her. Wichtig dabei: möglichst wenig Privatscheiß. Politische Ansichten oder Liebesgeständnisse an die angebetete haben in einem Fachblog nichts verloren. Fängt man einmal mit dem Bloggen an ist unbedingt darauf zu achten, dass er auch regelmäßig aktualisiert wird und die entsprechenden Feed´s enthält. Nichts ist frustrierender als auf eine Internetseite zu kommen, von der man sich eine nette oder hilfreiche Story erhofft, und nichts weiter zu finden, als den Beitrag den man schon längst gelesen hat. Um beim Bloggen schnell gefunden und gelesen zu werden ist auch der Punkt Suchmaschinenoptimierung ein wichtiger Baustein. Auf das Thema SEO und Blogs werde ich aber in einem gesonderten Beitrag noch eingehen.

Im Falle eines Blogs gilt aber immer: Content is King. Je mehr desto besser. Nicht nur für die Suchmaschinen, die sich natürlich immer über Content freuen, sondern auch für die Leser. Ein gewisses fachliches Spektrum abzudecken ist auch keine Schlechte Idee. Das erweitert die Zielgruppe. Hier ist es hilfreich wenn man mehrere Blogger vereinen kann die sich jeweils mit einem etwas anderen Thema befassen. Ich fasse das immer unter dem Begriff “Blogperformance” zusammen. Meiner definition zu folge ist das die Häufigkeit der qualitativen Blogaktualisierung. In diesem Sinne ist es also nicht performant, wenn ich jeden Tag drei Zeilen schreibe.

Nur Artikel anderer Abzuschreiben ist keine so gute Idee und eher rufschädigend. Man kann sich allerdings durchaus zwischendurch auf andere Artikel beziehen, wenn man ergänzende Informationen hat, wie es hier kürzlich geschah. Dies wiederum zieht die Autoren anderer Blogs an, die dann eventuell einen Kommentar hinterlassen und vielleicht Wiederkommen um sich auch mal auf einen Beitrag zu beziehen. Das Kommentieren fremder Beiträge auf anderen Blogs ist immer dann eine außerordentlich hilfreiche Praxis wenn die Kommentare sinnvoll sind. “Danke für den tollen Artikel” ist nicht hilfreich. “Was war gut?”, “Was war nicht so gut?” sind Fragen, die man in diesem Zusammenhang beantworten könnte. Weiterführende Informationen sind auch nicht schlecht, aber sie müssen unbedingt hilfreich sein. Dazu dürfen sie auch auf den eigenen Blog verweisen, aber bitte nicht zu SEO zwecken.

Twitter

Ich persönlich stehe nicht so auf Twitter. Vor allem nicht so, wie es mancherorts betrieben wird. “Fahre U-Bahn” interessiert nämlich niemanden. Das fällt bei mir eher in die Kategorie “Spamming”. Die Information “Sitze in der Bar xxx und blogge” ist da schon einiges mehr wert. Wenn man Twitter mit Geokoordinaten kombiniert (auch wenn sie nur rudimentär sind) ist es ein druchaus interessantes Medium um Leute in der realen Welt zu treffen. Vielleicht eine Art Geo-Basierte Massen-SMS. Auch um mal kurz seine eigene “Fangemeinde”, die Follower, nach einer Meinung zu fragen, oder auf einen neuen Baustein des Selbstmarketingpuzzles hinzuweisen, stellt sich Twitter als nützliches Werkzeug heraus. Vorausgesetzt man hat genug “Follower”. Im Zusammenhang mit dem Blogging ist es sinnvoll z.B. einen “Follow Me on Twitter” Button Bereitzustellen. Ebenso ist es eine Gute Praxis einigen Bekanntheiten auf Twitter zu folgen. Da es eigentlich zum guten Ton gehört von Leuten denen man auf Twitter folgt ebenso gefollowed zu werden kann es durchaus sein, dass man über diese Leute auf indirektem Wege eine Zielgruppe beachtlicher Größe erreicht. Hier kann es schon reichen auf einen interessanten Blogbeitrag hinzuweisen der von nur einer Person gelesen und für gut befunden wird und schon tritt man eine kleine Lawine los.

Xing

Das Business Netzwerk der Wahl wenn man sich im deutschsprachigen Raum bewegt. In diesem Zusammenhang folgendes: Leute die keinen Premium Account haben kann man schon fast nicht ernst nehmen. Wie soll ich mit jemandem Geschäfte machen, der noch nichteinmal die 5 Euro übrig hat? Leute die kein Foto einstellen sind noch schlimmer als diejenigen, die keinen Premium Account haben. Und Leute die Ihre Kontakte nicht freigeben haben den Netzwerkgedanken nicht verstanden. Ein gut geführtes und regelmäßig aktualisiertes Xing Profil ist eine feine Sache um auf sich aufmerksam zu machen. Ich kenne sowohl Leute, die darüber einige interessante Jobs gefunden haben, als auch welche, die sich zur Personalakquiese hauptsächlich an Xing halten. Insbesondere Funktionen wie “Leute die suchen, was ich biete”, oder “Leute die bieten, was ich suche” bieten nicht nur einen extremen Mehrwert, sondern auch noch Spaß und den einen oder anderen “A-Ha-Effekt”. So lange es bei Xing jemanden gibt der Sucht, was man zu bieten hat, scheint man von der Welt doch noch gebraucht zu werden.

Facebook, Studivz,MySpace, MeinVz und Wer-Kennt-Wen

Bei diesen vier portalen handelt es sich eher um Spaßportale. Dennoch sollte man den Wert der Kontaktpflege auch hier nicht unterschätzen. Es hat eben nicht jeder einen Xing Account und wer weiß: Vielleicht wird aus dem einen oder anderen Schulfreund mit dem man sich früher schon bei Studivz vernetzt hat mal zu einem angesehenen Manager der irgendwann zufällig auf der Suche nach meinen Fähigkeiten ist. Dumm nur, dass ich diese nicht in mein Profil schreiben kann wie dies bei Xing der Fall ist. Also: Spaß ja, sonst nö. Allerdings sollte man hier die Frage stellen: Was ist die Zielgruppe meines Selbstmarketings? Macht es vielleicht doch sinn mich im 74. sozialen Netzwerk zu registrieren?

Unter den Bereits in der Überschrift genannten gibt es einen Spezialfall: MySpace. Für Künstler extrem sinnvoll und wichtig. Außerdem eine einfache Möglichkeit sich mal eben eine Homepage zu basteln, weswegen in letzer Zeit auch Bars und Clubs statt einer Homepage einen MySpace Account pflegen.

Sonstige Projekte

Aus Programmierersicht muss natürlich auch jedes neue Projekt über sämtliche Kanäle publik gemacht werden. Darüber bloggen, twittern und Studivz-Messages schreiben, was das Zeug hält. Wichtig: Ein hinweis reicht. Beim zweiten wird man schon schief angesehen und beim dritten aus der Kontaktliste gelöscht. Siehe oben: “Fahre gerade U-Bahn”. 5 Mal auf einen Blogbeitrag oder ein neu entwickeltes Tool hinzuweisen nachdem immernoch keiner geklickt hat ist ebenso als Spam zu bewerten. Hat man bereits eine gewisse Leserschaft und einige Follower zusammen lassen sich Services die man eventuell anbieten möchte möglicherweise erheblich besser pushen. Dazu möchte ich nochmal auf Stepload verweisen, dessen Geschichte und Updates ich mitlerweile in einem anderen Blog pflege. Seinerzeit habe ich den Link zu Stepload an 20 Personen geschickt und hier einen Beitrag gepostet. Derzeit hat der Dienst monatlich über 100.000 Besucher in der Spitze waren es 800.000 mit knapp doppelt so vielen Seitenimpressionen.

Abgesehen von sonstigen Projekten sollte man auf diesen auch auf eine Referenzseite verweisen. Z.B. ist es überaus ratsam eine Spezialseite zu pflegen, die auf eben diese Referenzen verweist. Und in der Liste stehen dann eben alle Projekte und ein kleiner Lebenslauf mit Foto. Andreas Göldi macht das z.B. sehr gut. Da macht es auch schon fast nichts mehr, dass die Seite nicht sonderlich hübsch ist.

Was ist denn jetzt mit dem Geld?

Die ganze Selbstmarketing-Geschichte ist ja schön und gut, aber ich will ja etwas davon haben. Letzlich sollte sich die viele Arbeit ja auch irgendwie auf dem Konto niederschlagen.

Dies geschieht auf mehreren Wegen, teilweise direkt, Teilweise indirekt. Ein direkter Kanal ist z.B. Werbung. In diesem Zusammenhang muss ich zugeben, dass Buildblog gerade ein schlechtes Beispiel dafür ist. Denn Werbung sollte zur Zielgruppe passen und Contaxe hat für meine Zielgruppe nicht das richtige im Petto (Erfahrungsbericht folgt). Für Werbung im Zusammenhang mit Blogs bietet es sich vielmehr an eine Seite für potentielle Werbekunden einzurichten, zumal man nicht davon ausgehen kann, dass das wie im Falle von BasicThinking von allein funktioniert. Die Hemmschwelle für Kunden senkt man in der Regel über einen direkten Link. Das mache ich hier demnächst mal vor. Turi2 demonstriert das bereits mit übrigens sehr eindrucksvollen Preisen. Falls es sich nicht um einen Privatkram-Blog handelt lässt sich damit also durchaus Geld verdienen, wenn man realistische Preise verlangt. Bei einem Fachblog mit entsprechendem Publikum dürfen das auch mal 30 Euro TKP sein. Partnerlinks von Amazon stellen auch eine gute Einnahmequelle dar, von Kontextbasierter Textwerbung wie AdSense oder Contaxe ist eher abzuraten. Auch hinsichtlich des Rufes gegenüber eventuellen Werbekunden. Erstens wollen diese nicht mit der Konkurrenz auf eine Seite und zweitens: Aus welchem Grund sollte jemand 30 Euro TKP bezahlen, wenn man Google die Impressions schenkt?

Ist man schon als Freelancer unterwegs winkt aber durchaus auch die eine oder andere Beratertätigkeit (ist mir kürzlich passiert), sowie ein paar Aufträge (auch schon gehabt) oder gar eine Festanstellung. Je nach Charakterausprägung kann man sich vielleicht auch darüber freuen. Vielleicht kann man aber wie im Fall von BasicThinking auch später noch Kapital aus der digitalen Identität schlagen.

In jedem Fall sollte man den Aufwand keines Falls unterschätzen. Aber eben auch nicht geringschätzen.

Diskussion

8 Kommentare zu “Content und Selbstmarketing – Geld verdienen mit der digitalen Identität”

  1. Den meisten in Europa fehlt ein längerer Aufenthalt in einem viel härteren Markt. In dem Augenblick wo man mit nur (1) einer Festanstellung seine Lebenshaltungsansprüche nicht mehr decken kann öffnet sich auch der Gedanke an Existenzgründung und weiteren Möglichkeiten von zusätzlichen Einnahmen. Ein Beispiel hierfür ist ganz Amerika. Hier in Europa hält man an den “Traum” fest, das soziale Strukturen und Gesetze den Lebensunterhalt sichern. Auch werden fast “steinzeitalte” Vorstellung in den Anforderungen von offenen Stellen ausgeschrieben. Da werden “Greencards” ausgegeben an Personen die “Qualifikationen auf Papier” ausgeben und das Potential sitzt eigentlich hier in Europa. Auch hier sollte in den Portalen der Platz geschaffen werden den Freelancern die Referenzen zu geben.

    Posted by Ralf Biegel | Januar 14, 2009, 08:07
  2. [...] Dummerweise Twitter er nicht mehr. Seit monaten. Bezugnehmend auf meinen letzen Beitrag zum Thema Selbstmarketing: Das ist ja wohl das dümmste was man tun kan. Vor allem wenn man 165.000 Follower hat. Tags: [...]

    Posted by buildblog | Selbstmarketing fatal - Am Beispiel Barack Obama | Januar 15, 2009, 00:24
  3. [...] Vielleicht lest Ihr ja mal meinen Artikel über digitale Selbstvermarktung. [...]

    Posted by buildblog | Bierwerbung mal anders - Willkommen im Web 0,2 | Januar 19, 2009, 17:52
  4. [...] wo vorher keine Waren. Ich habe diese Selbstvermarktungs-Geschchichte ja bereits an einer anderen Stelle besprochen. Fest steht: zu Reputationszwecken sind Blogs extrem sinnvoll. Damit fördern sie auch die Akquiese [...]

    Posted by buildblog | Mediation und Reputation | Februar 3, 2009, 14:02
  5. [...] Dies ist keine Einleitung nach dem Motto: “Wie werde ich reich, indem ich von fremden Blogs abschreibe”. Genau darum geht es nicht. Selbstmarketing und eine Monetarisierung der, vielleicht mit viel Arbeit, entstehenden Marke ist ein extrem aufwändiges Unterfangen. Vor allem lohnt es nicht für jeden. Wir brauchen schließlich auch etwas vermarktungswürdiges. Allein an den Punkt zu kommen “etwas zu sagen zu haben” ist ein langer Weg. Weiterlesen [...]

    Posted by buildblog | Buildblog im Januar | Februar 7, 2009, 19:39
  6. [...] Gedankenabsonderung zu Reputationszwecken. Wie ich bereits erwähnte, kann man durchaus mit einem Blog Geld verdienen, wenn auch häufig nur indirekt. Einer der zentralen Punkte in eben erwähntem Artikel [...]

    Posted by buildblog | Referenzen – Thillmann+Team | Juli 14, 2009, 16:14
  7. [...] . . . . . . . . . 1.) Hallo Jakob, Inhaber von http://www.buildblog.de. Bitte erzähle uns doch ein wenig über deine Person. Was macht dich als Mensch aus? Ich bin langweilig. Spaß beiseite. Durchgemachte Nächte, unendlich viel Kaffee und ein riesiges Musikarchiv. Ach ja – gut aussehen tue ich auch noch. . . . 2.) Wie lange betreibst du den Buildblog nun schon und wie kam er zustande? Einen professionelleren Blog, sah ich nur sehr selten. Worüber bloggst du so? Naja, professionell finde ich buildblog eigentlich eher nicht. Das Ganze geht schon damit los, dass ich immer noch viel zu viele Rechtschreibfehler mache. Allerdings kann ich komplexe Sätze bilden. Das ist eine Fähigkeit die im modernen Internet eher selten geworden ist. Die Groß- Kleinschreibungsschwäche ist vermutlich ein Relikt aus den Anfangszeiten des Netzes. Da galt es als chic alles klein zu schreiben. Thematisch decke ich eigentlich alle Themen rund ums Web ab. Angefangen hat es als Blog über Softwareentwicklung. In letzter Zeit spielt SocialMedia und SEO aber auch zunehmend eine Rolle. Im Großen und Ganzen also ein weblastiges „Gemischtwarenblog“ . . . 3.) Google verpasste Dir einen PR von 6. Was ist das eigentlich für ein Gefühl? Ich kenne kaum Blogger im deutschsprachigem Raum, welchen einen PR von 6 vorweisen können. Klar wird in der Blogosphere sehr oft diskutiert, wie relevant der PR nun wirklich ist… Nur eines steht fix fest… Für viele Firmen ist der PR das Aushängeschild eines Bloggers. Desto höher der PR ist, desto mehr Chancen hat man als Blogger, Kohle mit seinem Blog zu scheffeln. Siehst du das genau so? Außerdem schreibt ja auch ein fast jeder Blogger einen Artikel darüber, wenn sich sein PR geändert hat. Es ist definitiv ein Adelsschlag. Man sollte den PR als solchen nicht überbewerten. Im Falle von buildblog wirkt sich das aber positiv auf alles aus. Fast alle Artikel die ich in der Vergangenheit geschrieben habe ranken jetzt besser. Außerdem verleiht einem ein 6er PageRank durchaus eine gewisse publizistische Macht. Das betrifft insbesondere die Suchmaschinenrankings anderer Seiten. Wenn ich darüber schreibe, dass etwas gut ist, findet Google das auch gut. Zum Geld verdienen: das läuft beim Bloggen eigentlich immer nur über die Reputation. Meine Themenauswahl ist nicht eingegrenzt genug um sich zielgruppenspezifisch irgendwie zu refinanzieren. Ich könnte natürlich anfangen Links zu verkaufen, das würde sich dann aber nach recht kurzer Zeit wieder negativ auswirken. Also habe ich ein bisschen AdSense Werbung. Die bringt aber nichts. . . . 4.) Von wo beziehst du denn eigentlich deine echt so tollen Bilder? Shutterstock nehme ich einmal an? Welche Möglichkeiten gibt es da so für Blogger, um qualitativ hochwertige Bilder zu ergattern? Fotolia. Definitiv meine Lieblingsquelle für Bilder. Die kosten dann 1-2 Euro pro Stück. Wenn man wie ich nach ein paar Monaten dann ein Archiv zusammengesammelt hat, lassen die sich bei verwandten Themen auch gut wiederverwenden. . . . 5.) Werben auf buildblog lautet es, rechts oben in der Kopfzeile deines Headers. Wo wir schon eimmal beim werben sind. Wie viele Euro nimmst du denn pro Monat, im Schnitt, mit deinem Blog so ein? Reicht es, um davon hauptberuflich leben zu können? Auf mein Werbeangebot hat sich noch niemand gemeldet. Adsense bringt 3-5 Euro. Insgesamt also eher eine traurige Bilanz. . . . 6.) Welche Werbemöglichkeiten gibt es denn eigentlich so? Ich kenne mich in dieser Materie noch nicht wirklich aus. Das liegt eben auch einfach daran, dass ich zur Zeit laut Wassup nur um die 700 Besucher habe. Einfach zu wenig wie ich finde, um sich da so richtig mit der Materie des Marketings zu beschäftigen. Also erzähle unseren Besuchern doch bitte ein wenig darüber, welche Werbemöglichkeiten es für Blogger so gibt. Erzähle uns doch bitte auch ein wenig über Xing, Contentworld und dergleichen, falls es deinen Rahmen nicht sprengt und du hierbei Erfahrung hast. Dazu schreib ich Dir gerne mal einen Gastbeitrag. Ein paar grundlegende Gedanken zur Monetarisierungsthematik finden hier: http://www.buildblog.de/2009/01/13/content-und-selbstmarketing-geld-verdienen-mit-der-digitalen-iden… [...]

    Posted by Interview mit Buildblog | Antworten für Blogger | April 5, 2010, 02:07
  8. [...] hier [...]

    Posted by Kostolany und das Web – Einleitung | buildblog | Juni 18, 2010, 13:37

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