Es könnte alles so schön einfach sein. Es gibt Debian Server, da ist es auch einfach. Es gibt aber auch Suse bwz. Novell Server, dass ist es das nicht. Heute bekam ich die Anfrage ob ich nicht vielleicht irgendwie auf einem Root-Server mal nach dem mod_rewrite schauen könnte. Klar kann ich. Bis ich festgestellt habe, dass es sich dabei um ein Suse System handelt.
Aus Debain-Sicht betrachtet, dachte ich: was mit Apt geht, muss auch mit Yast gehen. Das ist natürlich grober Unfug, denn von mod_rewrite ist da nicht die Rede. Auch nicht, wenn man ausführlich sucht. Der Schlüssel zum Erfolg ist eine Datei namens:
/etc/sysconfig/apache2
Dort gibt es einen Eintrag “APACHE_MODULES=…”. Dieser Eintrag muss um den Wert “mod_rewrite” ergänzt werden. Anschließend muss noch auf der Console suseconfig ausgeführt werden, was in Suse offenbar dazu führt, dass die dort gemachten Einstellungen auch in die richtigen Konfigurationsdateien geschrieben werden.
Zum abschied noch ein kleines /etc/init.d/apache2 restart
Das wars.
Ich gebe dir recht, dass es unter SuSE schwierig zu finden ist … aber es gibt eine YAST-Lösung:
unter Netzwerkdienste->HTTP-Server->Server Module
sind die vorhandenen Module aus/und einschaltbar … auch mod_rewrite.
Und: das macht auch nur genau das, was Du beschrieben hast: /etc/sysconfig/apache2 ändern