Seitdem Anwälte und Politiker begriffen haben, wie man “Internet” schreibt geht es abwärts. Mit der Freiheit, der Netzneutralität und den eigentlich garantierten Grundrechten. Da ich das Thema nicht emotionslos beleuchten kann verweise ich an dieser Stelle wohl besser auf die Kollegen von Heise.
EU-Konservative wollen das Internet Lückenlos überwachen
Angesichts dieser beängstigenden Tendenzen sollten wir schonmal darüber nachdenken eine eigene Netzifrastruktur aufzubauen. Vielleicht spenden und Buffet und Gates uns ein paar Millarden. Damit hätten wir dann das kostenlose Internet für alle. Und weil´s so lustig ist legen wir unsere Kabel einfach direkt neben die von den Providern die zu überwachung verpflichtet werden. Das ganze nennen wir dann Future Net. Natürlich werden wir dann auch dazu verpflichtet die Überwachung einzuführen. Aber es stellt sich die Frage: was wenn wir es nicht tun. Was passiert, wenn sich beispielsweise die deutschen Internetprovider allesamt zusammentun und sagen: “Wir machen diesen Müll nicht mit”? Und dann stellt sich letzlich noch die Frage wer für den Eingriff in meine Privatsphäre haften soll. Kann ich die Telekom verklagen, weil das von Ihren AGB nicht abgedeckt ist? Ist würde es tun. Und wenn jetzt jemand sagt, er habe eh nichts zu verbegen, hat nicht genug nachgedacht. Jetzt bestimmt Ihr Euren grad an Privatsphäre selbst. Wenn Ihr den vorhang zuzieht, kann Euch eben, überspitzt ausgedrückt, keiner beim vögeln zusehen. Wenn diese EU-Richtline durchkommt wars das mit dem Vorhang.
Übrigens: nicht genehmigte Verschlüsselungsverfahren sind dann auch erledigt und führen vermutlich ebenso wie die der dreimalige Verstoß gegen das Urheberrecht (woher wollen die wissen ob meine MP3s nicht auf legalem Wege entstanden sind) zum ausschluss aus dem Netz. Stellt euch einfach mal vor euer Auto würde automatisch melden wenn Ihr zu schnell fahrt. Ganz ohne Blitzer…
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